Allgemeine Geschäftsbedingungen

Vertragliche Rahmenbedingungen für unsere Leistungen

Stand: April 2026

Dokument 1: AGB für Klientinnen und Klienten, Plattformnutzung und Vermittlung

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Nutzung der Website, der Online-Präsenz, des Buchungssystems sowie sonstiger Vermittlungs- und Organisationsleistungen des Therapeutennetzwerks Obermann, vertreten durch Zoran Barbaric, nachfolgend „Therapeutennetzwerk Obermann“ genannt.

(2) Diese AGB gelten gegenüber Klientinnen und Klienten, die über die Plattform des Therapeutennetzwerks Obermann Kontakt zu selbstständig tätigen Beraterinnen, Beratern, Therapeutinnen, Therapeuten, Paartherapeutinnen, Paartherapeuten, Familientherapeutinnen, Familientherapeuten oder sonstigen Anbieterinnen und Anbietern aufnehmen oder Termine buchen.

(3) Abweichende Bedingungen der Klientinnen und Klienten gelten nur, wenn das Therapeutennetzwerk Obermann ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.

§ 2 Rolle des Therapeutennetzwerks Obermann

(1) Das Therapeutennetzwerk Obermann betreibt eine Plattform zur Darstellung, Kontaktanbahnung, Vermittlung und organisatorischen Unterstützung selbstständig tätiger Anbieterinnen und Anbieter im Bereich Beratung, Paarberatung, Familientherapie, Coaching, systemischer Beratung, Gestaltarbeit und verwandter Unterstützungsangebote.

(2) Das Therapeutennetzwerk Obermann schuldet ausschließlich die Vermittlung, Kontaktanbahnung, organisatorische Unterstützung und/oder technische Bereitstellung von Buchungs- und Kommunikationsmöglichkeiten. Das Therapeutennetzwerk Obermann schuldet nicht die Durchführung der eigentlichen Beratungs-, Therapie-, Coaching- oder Unterstützungsleistung.

(3) Ein Vertrag über die Durchführung der fachlichen Leistung kommt ausschließlich zwischen der Klientin/dem Klienten und der jeweils ausgewählten selbstständig tätigen Anbieterin bzw. dem jeweils ausgewählten selbstständig tätigen Anbieter zustande, sofern nicht im Einzelfall ausdrücklich in Textform etwas anderes vereinbart wird.

(4) Das Therapeutennetzwerk Obermann wird nicht Vertragspartner der fachlichen Beratungs-, Therapie-, Coaching- oder Unterstützungsleistung.

§ 3 Keine heilkundliche Behandlung durch das Therapeutennetzwerk Obermann

(1) Die über die Plattform dargestellten oder vermittelten Leistungen sind, soweit nicht ausdrücklich anders angegeben, Beratungs-, Paarberatungs-, Familienberatungs-, Coaching-, Selbsterfahrungs- oder vergleichbare Unterstützungsleistungen.

(2) Die Angebote ersetzen keine medizinische, psychiatrische, psychotherapeutische oder sonstige heilkundliche Behandlung. Sie dienen insbesondere nicht der Diagnose, Behandlung oder Heilung von Krankheiten, sofern die jeweilige Anbieterin oder der jeweilige Anbieter nicht über eine entsprechende gesetzliche Erlaubnis verfügt und dies ausdrücklich ausgewiesen ist.

(3) Bei akuten psychischen Krisen, Suizidgedanken, Selbst- oder Fremdgefährdung, medizinischen Notfällen oder behandlungsbedürftigen Erkrankungen sind unverzüglich ärztliche, psychiatrische, psychotherapeutische oder notfallmedizinische Hilfen in Anspruch zu nehmen.

§ 4 Darstellung der Anbieterinnen und Anbieter

(1) Die Darstellung von Anbieterinnen und Anbietern auf der Website des Therapeutennetzwerks Obermann stellt kein rechtlich bindendes Angebot auf Abschluss eines Beratungs-, Therapie-, Coaching- oder sonstigen Leistungsvertrages dar.

(2) Die Profile, Qualifikationsangaben, Tätigkeitsschwerpunkte, Verfügbarkeiten und sonstigen Angaben der Anbieterinnen und Anbieter beruhen auf den von diesen bereitgestellten Informationen. Das Therapeutennetzwerk Obermann bemüht sich um eine sorgfältige Darstellung, übernimmt jedoch keine Gewähr für die jederzeitige Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit sämtlicher Angaben.

(3) Die fachliche Eignung, Methodik, Durchführung und Qualität der angebotenen Leistungen liegen im Verantwortungsbereich der jeweiligen selbstständig tätigen Anbieterin bzw. des jeweiligen selbstständig tätigen Anbieters.

§ 5 Anfrage, Buchung und Vertragsschluss

(1) Klientinnen und Klienten können über die Website, ein Buchungssystem, per E-Mail, telefonisch oder auf sonstigem Wege eine Anfrage stellen oder einen Termin bei einer Anbieterin oder einem Anbieter anfragen bzw. buchen.

(2) Die Absendung einer Anfrage oder Buchung über die Plattform stellt noch keinen Vertragsschluss mit dem Therapeutennetzwerk Obermann über die fachliche Leistung dar.

(3) Ein Vertrag über die fachliche Leistung kommt ausschließlich zwischen der Klientin/dem Klienten und der jeweiligen Anbieterin bzw. dem jeweiligen Anbieter zustande. Maßgeblich sind dabei die von der Anbieterin bzw. dem Anbieter bestätigten Bedingungen, insbesondere Termin, Ort, Dauer, Vergütung und gegebenenfalls Stornoregelungen.

(4) Soweit das Therapeutennetzwerk Obermann Termine organisatorisch koordiniert oder über ein Buchungssystem zugänglich macht, erfolgt dies als organisatorische Unterstützung und nicht als eigene fachliche Leistung gegenüber der Klientin/dem Klienten.

(5) Ein Anspruch auf Annahme einer Anfrage, Durchführung eines Termins oder Verfügbarkeit einer bestimmten Anbieterin bzw. eines bestimmten Anbieters besteht nicht.

§ 6 Vergütung und Zahlungsbedingungen

(1) Die Vergütung für die fachliche Leistung ist von der Klientin/dem Klienten direkt an die jeweilige Anbieterin bzw. den jeweiligen Anbieter zu zahlen, sofern nicht im Einzelfall ausdrücklich etwas anderes vereinbart wird.

(2) Die Zahlungsmodalitäten, insbesondere Barzahlung, Kartenzahlung, Überweisung, Online-Zahlung oder sonstige Zahlungswege, richten sich nach den Angaben der jeweiligen Anbieterin bzw. des jeweiligen Anbieters oder nach der jeweiligen Buchungsbestätigung.

(3) Das Therapeutennetzwerk Obermann ist nicht Schuldner der fachlichen Leistung und grundsätzlich auch nicht Zahlungsempfänger der Vergütung für diese fachliche Leistung, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wird.

(4) Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Bestimmungen. Etwaige Ansprüche wegen nicht gezahlter Vergütung stehen grundsätzlich der jeweiligen Anbieterin bzw. dem jeweiligen Anbieter zu.

§ 7 Terminabsagen, Stornierungen und Nichterscheinen

(1) Terminabsagen, Umbuchungen und Stornierungen richten sich nach den jeweils vereinbarten Bedingungen der Anbieterin bzw. des Anbieters oder nach den im Buchungsprozess ausgewiesenen Regelungen.

(2) Soweit im Einzelfall keine abweichende Regelung getroffen wurde, sind Terminänderungen oder Absagen der jeweiligen Anbieterin bzw. dem jeweiligen Anbieter so früh wie möglich mitzuteilen.

(3) Bei verspäteter Absage oder Nichterscheinen können Ausfallhonorare oder Stornogebühren anfallen, sofern diese zuvor wirksam vereinbart oder im Buchungsprozess transparent ausgewiesen wurden.

(4) Soweit im Buchungsprozess keine abweichende Regelung ausgewiesen ist, gilt als vereinbart: Vereinbarte Termine können bis spätestens 48 Stunden vor dem Termin kostenfrei abgesagt oder verschoben werden. Bei späterer Absage oder bei Nichterscheinen wird das vereinbarte Honorar in voller Höhe als Ausfallhonorar fällig, da die reservierte Zeit nicht mehr anderweitig vergeben werden kann.

(5) Für Terminverschiebungen, Ausfälle oder Absagen durch die Anbieterin bzw. den Anbieter haftet das Therapeutennetzwerk Obermann nur nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften und nur insoweit, als dem Therapeutennetzwerk Obermann ein eigenes Verschulden zur Last fällt.

§ 8 Pflichten der Klientinnen und Klienten

(1) Klientinnen und Klienten verpflichten sich, bei Anfragen, Buchungen und im Rahmen der organisatorischen Abwicklung zutreffende und vollständige Angaben zu machen.

(2) Klientinnen und Klienten sind verpflichtet, vereinbarte Termine einzuhalten oder rechtzeitig abzusagen.

(3) Klientinnen und Klienten sind selbst dafür verantwortlich, bei gesundheitlichen, psychischen oder akuten Krisensituationen geeignete medizinische, psychotherapeutische, psychiatrische oder notfallmedizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

(4) Die Teilnahme an Beratung, Paarberatung, Familienberatung, Coaching oder ähnlichen Angeboten setzt eine eigenverantwortliche Mitwirkung voraus. Ein bestimmter Erfolg wird nicht geschuldet.

§ 9 Haftung des Therapeutennetzwerks Obermann

(1) Das Therapeutennetzwerk Obermann haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit nach den gesetzlichen Vorschriften.

(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet das Therapeutennetzwerk Obermann nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des jeweiligen Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Vertragspartnerin bzw. der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Für Inhalt, Durchführung, Methodik, fachliche Bewertung, Dokumentation, Aufklärung, Qualität und Ergebnis der durch selbstständig tätige Anbieterinnen und Anbieter erbrachten Leistungen ist ausschließlich die jeweilige Anbieterin bzw. der jeweilige Anbieter verantwortlich.

(4) Das Therapeutennetzwerk Obermann übernimmt keine Garantie für einen bestimmten Beratungs-, Therapie-, Coaching- oder Vermittlungserfolg.

(5) Die Haftung nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften bleibt unberührt.

§ 10 Technische Drittanbieter

(1) Für Terminbuchung, Kommunikation, Online-Termine, Zahlungsabwicklung oder sonstige organisatorische Abläufe können technische Drittanbieter eingesetzt werden.

(2) Einzelheiten zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch das Therapeutennetzwerk Obermann und gegebenenfalls eingesetzte Dienstleister ergeben sich aus der jeweils abrufbaren Datenschutzerklärung.

(3) Für technische Störungen, Ausfälle oder Einschränkungen von Drittanbietersystemen haftet das Therapeutennetzwerk Obermann nur nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften und nur insoweit, als dem Therapeutennetzwerk Obermann ein eigenes Verschulden zur Last fällt.

§ 11 Datenschutz

(1) Personenbezogene Daten werden ausschließlich nach Maßgabe der geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

(2) Einzelheiten ergeben sich aus der jeweils auf der Website abrufbaren Datenschutzerklärung des Therapeutennetzwerks Obermann.

(3) Soweit Klientinnen und Klienten im Rahmen von Anfragen besondere Kategorien personenbezogener Daten, insbesondere Angaben zu Gesundheit, Partnerschaft, Familie, Sexualleben, Konflikten oder persönlichen Belastungen mitteilen, erfolgt deren Verarbeitung nur, soweit dies für die Bearbeitung der Anfrage, Terminvermittlung oder organisatorische Durchführung erforderlich ist oder eine entsprechende Einwilligung vorliegt.

§ 12 Kommunikation

(1) Die Kommunikation kann persönlich, telefonisch, per E-Mail, über das Buchungssystem oder über sonstige vereinbarte Kommunikationswege erfolgen.

(2) Klientinnen und Klienten sind verpflichtet, ihre Kontaktdaten aktuell zu halten, soweit diese für Terminabsprachen oder organisatorische Mitteilungen erforderlich sind.

§ 13 Verbraucherstreitbeilegung

Das Therapeutennetzwerk Obermann ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (§ 36 Verbraucherstreitbeilegungsgesetz, VSBG).

§ 14 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

(3) Sofern Vertragspartnerin oder Vertragspartner Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, ist Gerichtsstand der Sitz des Therapeutennetzwerks Obermann.

(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Es gelten die gesetzlichen Vorschriften.

Dokument 2: AGB für Veranstaltungen, Workshops, Kurse, Seminare, Webinare und Gruppenangebote

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Jahresgruppen, Workshops, Kurse, Seminare, Webinare, Gruppenangebote und sonstigen Veranstaltungen, die vom Therapeutennetzwerk Obermann, vertreten durch Zoran Barbaric, nachfolgend „Veranstalter“ genannt, organisiert oder durchgeführt werden.

(2) Diese AGB gelten gegenüber allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die sich zu einer Veranstaltung anmelden oder an einer Veranstaltung teilnehmen.

(3) Abweichende Bedingungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gelten nur, wenn der Veranstalter ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.

§ 2 Charakter der Veranstaltungen

(1) Die Veranstaltungen dienen, soweit nicht ausdrücklich anders angegeben, der Information, Beratung, Selbsterfahrung, persönlichen Entwicklung, Beziehungsklärung, Reflexion, Fortbildung oder vergleichbaren Zwecken.

(2) Die Veranstaltungen ersetzen keine medizinische, psychiatrische, psychotherapeutische oder sonstige heilkundliche Behandlung.

(3) Bei akuten psychischen Krisen, Suizidgedanken, Selbst- oder Fremdgefährdung, medizinischen Notfällen oder behandlungsbedürftigen Erkrankungen sind unverzüglich ärztliche, psychiatrische, psychotherapeutische oder notfallmedizinische Hilfen in Anspruch zu nehmen.

(4) Ein bestimmter persönlicher, therapeutischer, beruflicher oder wirtschaftlicher Erfolg der Veranstaltung wird nicht geschuldet.

§ 3 Anmeldung und Vertragsschluss

(1) Die Anmeldung zu Veranstaltungen erfolgt in Textform, insbesondere elektronisch über die Website, per E-Mail oder über ein Buchungssystem, oder auf einem anderen vom Veranstalter zugelassenen Weg.

(2) Die Anmeldung stellt ein verbindliches Angebot der Teilnehmerin bzw. des Teilnehmers auf Abschluss eines Vertrages über die Teilnahme an der jeweiligen Veranstaltung dar.

(3) Der Vertrag kommt zustande, sobald der Veranstalter die Anmeldung in Textform (z. B. per E-Mail) bestätigt.

(4) Der Veranstalter ist nicht verpflichtet, jede Anmeldung anzunehmen. Eine Teilnahme kann insbesondere abgelehnt werden, wenn die Veranstaltung ausgebucht ist, die Teilnahmevoraussetzungen nicht erfüllt sind oder aus fachlichen bzw. organisatorischen Gründen eine Teilnahme nicht geeignet erscheint.

§ 4 Teilnahmegebühren und Zahlungsbedingungen

(1) Die Höhe der Teilnahmegebühr, Zahlungsfristen, Zahlungsmodalitäten und sonstigen Kosten ergeben sich aus der jeweiligen Veranstaltungsbeschreibung, dem Anmeldeformular, der Teilnahmebestätigung oder einer gesonderten Vereinbarung.

(2) Soweit nicht anders vereinbart, ist die Teilnahmegebühr mit Vertragsschluss fällig.

(3) Die Teilnahme an der Veranstaltung kann von der vollständigen oder teilweisen Zahlung der Teilnahmegebühr abhängig gemacht werden.

(4) Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Bestimmungen.

§ 5 Durchführung, Änderungen und Ersatzpersonen

(1) Inhalt, Ablauf, Ort, Dauer und Leitung der Veranstaltung ergeben sich aus der jeweiligen Veranstaltungsbeschreibung oder Teilnahmebestätigung.

(2) Der Veranstalter ist berechtigt, Änderungen am Ablauf, an der zeitlichen Struktur, an Räumen, technischen Zugangswegen oder an Referentinnen, Referenten, Therapeutinnen, Therapeuten, Dozentinnen oder Dozenten vorzunehmen, sofern die Änderung den Gesamtcharakter der Veranstaltung nicht wesentlich verändert und für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zumutbar ist.

(3) Bei wesentlichen Änderungen, die die Teilnahme erheblich beeinträchtigen, informiert der Veranstalter die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unverzüglich. In diesem Fall können Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Vertrag zurücktreten; bereits gezahlte Teilnahmegebühren werden erstattet.

(4) Der Veranstalter kann geeignete Ersatzreferentinnen, Ersatzreferenten, Ersatztherapeutinnen, Ersatztherapeuten, Ersatzdozentinnen oder Ersatzdozenten einsetzen, sofern dies aus organisatorischen, gesundheitlichen oder fachlichen Gründen erforderlich ist und der Charakter der Veranstaltung gewahrt bleibt.

§ 6 Absage und Nichtdurchführung durch den Veranstalter

(1) Der Veranstalter ist berechtigt, eine Veranstaltung abzusagen, wenn nicht genügend Anmeldungen vorliegen, eine programmgemäße Durchführung aus organisatorischen, gesundheitlichen, technischen oder sonstigen Gründen nicht möglich ist oder ein anderer wichtiger Grund vorliegt.

(2) Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden über eine Absage unverzüglich informiert.

(3) Bereits gezahlte Teilnahmegebühren werden im Falle einer Absage durch den Veranstalter vollständig erstattet.

§ 7 Rücktritt, Stornierung und Nichterscheinen durch Teilnehmerinnen und Teilnehmer

(1) Rücktritts-, Stornierungs- und Umbuchungsmöglichkeiten richten sich nach den Bedingungen der jeweiligen Veranstaltung, sofern diese in der Veranstaltungsbeschreibung, im Anmeldeformular oder in der Teilnahmebestätigung gesondert ausgewiesen sind.

(2) Soweit keine gesonderte Regelung getroffen wurde, ist ein Rücktritt nur nach den gesetzlichen Vorschriften möglich.

(3) Das gesetzliche Widerrufsrecht von Verbraucherinnen und Verbrauchern bleibt unberührt.

(4) Bei Nichterscheinen ohne wirksamen Rücktritt oder Widerruf bleibt der Anspruch auf die Teilnahmegebühr bestehen, soweit gesetzlich zulässig und keine abweichende Regelung getroffen wurde.

§ 8 Widerrufsrecht für Verbraucherinnen und Verbraucher

(1) Verbraucherinnen und Verbraucher haben bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen und bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich das Recht, den Vertrag binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen.

(2) Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.

(3) Um das Widerrufsrecht auszuüben, muss die Teilnehmerin bzw. der Teilnehmer den Veranstalter mittels einer eindeutigen Erklärung über den Entschluss, den Vertrag zu widerrufen, informieren.

Empfänger des Widerrufs: Therapeutennetzwerk Obermann, Inhaber Zoran Barbaric, Sophienblatt 19, 24103 Kiel, E-Mail: post@netzwerk-obermann.de

(4) Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist abgesendet wird.

(5) Beginnt der Veranstalter auf ausdrücklichen Wunsch der Teilnehmerin bzw. des Teilnehmers bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung, so hat die Teilnehmerin bzw. der Teilnehmer im Falle eines Widerrufs einen angemessenen Wertersatz für die bis zum Widerruf bereits erbrachten Leistungen zu leisten.

(6) Das Widerrufsrecht erlischt bei Dienstleistungen, wenn die Leistung vollständig erbracht wurde und die Teilnehmerin bzw. der Teilnehmer vor Beginn der Leistung ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Veranstalter mit der Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und zugleich bestätigt hat, dass sie bzw. er bei vollständiger Vertragserfüllung das Widerrufsrecht verliert.

(7) Der Veranstalter stellt Verbraucherinnen und Verbrauchern zusätzlich eine gesonderte Widerrufsbelehrung sowie ein Muster-Widerrufsformular zur Verfügung, soweit dies gesetzlich erforderlich ist.

Muster-Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)

An: Therapeutennetzwerk Obermann, Inhaber Zoran Barbaric, Sophienblatt 19, 24103 Kiel, E-Mail: post@netzwerk-obermann.de

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Teilnahme an folgender Veranstaltung (*):

Bestellt am (*) / bestätigt am (*):

Name der Verbraucherin/des Verbrauchers:

Anschrift der Verbraucherin/des Verbrauchers:

Datum:

Unterschrift der Verbraucherin/des Verbrauchers (nur bei Mitteilung auf Papier):

(*) Unzutreffendes streichen.

§ 9 Teilnahmeverantwortung und Verhalten

(1) Die Teilnahme an Veranstaltungen erfolgt eigenverantwortlich.

(2) Teilnehmerinnen und Teilnehmer verpflichten sich zu einem respektvollen Umgang mit anderen Teilnehmenden, dem Veranstalter, Referentinnen, Referenten, Therapeutinnen, Therapeuten, Dozentinnen und Dozenten.

(3) Der Veranstalter ist berechtigt, Teilnehmerinnen oder Teilnehmer von der Veranstaltung auszuschließen, wenn diese den Ablauf erheblich stören, Grenzen anderer Personen verletzen, gegen Schutz- oder Verhaltensregeln verstoßen oder eine weitere Teilnahme aus fachlichen, organisatorischen oder sicherheitsrelevanten Gründen nicht vertretbar ist.

(4) Im Falle eines berechtigten Ausschlusses besteht kein Anspruch auf Rückerstattung der Teilnahmegebühr, soweit der Ausschluss durch das Verhalten der Teilnehmerin bzw. des Teilnehmers veranlasst wurde und gesetzliche Vorschriften dem nicht entgegenstehen.

§ 10 Vertraulichkeit

(1) Teilnehmerinnen und Teilnehmer verpflichten sich, persönliche Informationen, die ihnen im Rahmen von Gruppen, Seminaren, Workshops oder sonstigen Veranstaltungen über andere Teilnehmende bekannt werden, vertraulich zu behandeln.

(2) Diese Vertraulichkeitspflicht gilt auch nach Ende der Veranstaltung fort.

(3) Gesetzliche Offenbarungspflichten und zwingende Schutzpflichten, insbesondere bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung, bleiben unberührt.

§ 11 Urheberrechte und Unterlagen

(1) Veranstaltungsunterlagen, Konzepte, Präsentationen, Skripte, Arbeitsblätter, Audio-, Video- oder sonstige Materialien sind urheberrechtlich geschützt.

(2) Eine Vervielfältigung, Weitergabe, Veröffentlichung, Bearbeitung oder kommerzielle Nutzung ist nur mit vorheriger ausdrücklicher Zustimmung des Veranstalters zulässig.

(3) Ton-, Bild- oder Videoaufnahmen während der Veranstaltung sind nur mit vorheriger ausdrücklicher Zustimmung des Veranstalters und der betroffenen Personen zulässig.

§ 12 Haftung

(1) Der Veranstalter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit nach den gesetzlichen Vorschriften.

(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Veranstalter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des jeweiligen Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Teilnehmerinnen und Teilnehmer regelmäßig vertrauen dürfen. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Für persönliche Gegenstände der Teilnehmerinnen und Teilnehmer übernimmt der Veranstalter keine Haftung, es sei denn, der Schaden wurde durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten des Veranstalters verursacht.

(4) Die Haftung nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften bleibt unberührt.

§ 13 Datenschutz

(1) Personenbezogene Daten werden ausschließlich nach Maßgabe der geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

(2) Einzelheiten ergeben sich aus der jeweils auf der Website abrufbaren Datenschutzerklärung.

(3) Soweit im Rahmen einer Veranstaltung besondere Kategorien personenbezogener Daten verarbeitet werden, erfolgt dies nur, soweit dies für Anmeldung, Organisation, Durchführung oder Nachbereitung der Veranstaltung erforderlich ist oder eine entsprechende Einwilligung vorliegt.

§ 14 Verbraucherstreitbeilegung

Der Veranstalter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (§ 36 Verbraucherstreitbeilegungsgesetz, VSBG).

§ 15 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

(3) Sofern Vertragspartnerin oder Vertragspartner Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, ist Gerichtsstand der Sitz des Veranstalters.

(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Es gelten die gesetzlichen Vorschriften.

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